Schwimmgemeinschaft Wachtberg - Godesberg 1950 e. V.
06.06.2019

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften Schwimmen vom 28.05.-01.06.2019 in Berlin

Mit 6 Schwimmerinnen und 7 Schwimmern nahm die vor einem Jahr gegründete Trainingsgemeinschaft der Schwimm- und Sportfreunde (SSF) Bonn und der SG Wachtberg – Godesberg (SG WAGO) an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften teil, die vom 28.05.-01.06.2019 in Berlin ausgetragen wurden. Das Trainerteam mit Johannes Katzer, Silke Wilhelm und Philip Graf konnte sich dabei über 21 Finalteilnahmen und 4 Medaillen freuen.

Die erste Medaille für das Team Bonn holte Till Krajenski (Jg. 2004, SSF Bonn), der etwas überraschend Platz 3 über 400 m Lagen erreichte. Nachdem er bereits im Vorlauf mit 4:51,23 eine neue Bestzeit aufgestellt hatte, steigerte er sich im Finale noch einmal deutlich auf 4:44,02. Über 200 m Brust verpasste er mit Platz 4 in 2:29,07 eine weitere Bronzemedaille um nur 17 Hundertstelsekunden.

Gleich zwei dritte Plätze erreichte Lina Kröger (Jg. 2004, SG WAGO) über 50 (0:29,93) und 100 m Rücken (1:05,31). Dabei war ihr Einsatz aufgrund gesundheitlicher Probleme sogar gefährdet, sodass Trainer Johannes Katzer sie über 50 m Freistil abmeldete, um ihr einen freien Tag zu verschaffen.

Geduld, Durchhaltevermögen und gute Nerven benötigte Jan Bäumer (Jg. 2005, SG WAGO). Nach einem 7. (100 m Freistil in 0:56,48), einem 5. (200 m Rücken in 2:15,09) und zwei 4. Plätzen über 100 m Rücken in 1:02,63 und 50 m Freistil in 0:25,21 gelang die ersehnte Medaille im letzten Rennen über 50 m Rücken mit Platz 2 in 0:28,74.

„Die ersten Deutschen Meisterschaften sind immer etwas Besonderes. Die Atmosphäre, das Publikum, das beeindruckt“, meint Trainerin Silke Wilhelm. Nicht beeindrucken ließ sich Neuling Toby Godsell (Jg. 2007, SSF Bonn), der zweimal ins Finale einzog und mit Platz 4 über 200 m Rücken in 2:30,60 und Platz 5 über 100 m Rücken in 1:10,51 alle Erwartungen übertraf.

Etwas mehr Glück hätte Islam Elnoamany (Jg. 2003, SSF Bonn) bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften verdient gehabt: Über 200 m Schmetterling zog er in hervorragenden 2:09,23 als 4. der Vorläufe mit Medaillenchancen ins Finale ein. Dort verlor er beim Start seine Schwimmbrille, zog das Rennen aber trotz dieses Handicaps durch und belegte am Ende Platz 6. Am Tag darauf musste er sich im Ausschwimmen um den letzten Finalplatz über 50 m Schmetterling um nur 6 Hundertstelsekunden geschlagen geben. Dennoch steckte Islam nicht auf und erreichte im Finale über 100 m Schmetterling in 0:57,32 einen weiteren 6. Platz.

Die gute Trainingsarbeit zeigt sich auch durch die weiteren Finalteilnahmen: Jeweils zwei Plätze im Finale sicherten sich Paula Schmitz (Jg. 2004, SG WAGO) über 50 und 100 m Brust (jeweils 8. in 0:34,66 bzw. 1:16,07) und Dominik Luckert (Jg. 2005, SSF Bonn) über 200 m Brust (Platz 6 in 2:34,43) und 400 m Lagen (Platz 8 in 5:03,01). Das Finale erreichten auch Lara Wiedemann (Jg. 2002, SSF Bonn) über 200 m Rücken (Platz 7 in 2:24,40) und Alica Janssen (Jg. 2002, SG WAGO) über 50 m Freistil (Platz 7 in 0:27,04). Lara verpasste zudem über 50 und 100 m Rücken zweimal als 9. der Vorläufe nur äußerst knapp das Finale.

Über Bestzeiten freuten sich Lisa Schnürle (Jg. 2003, SSF Bonn) als 16. über 50 m Rücken in 0:31,71, Jan Katschke (Jg. 2001, SG WAGO) als 12. über 50 m Schmetterling in 0:26,25, der zudem seine Bestzeit über 50 m Freistil in 0:24,74 nur um eine Hundertstelsekunde verfehlte und William Godsell (Jg. 2005, SSF Bonn), dem als 10. über 200 m Brust in 2:37,27 nur 8 Hundertstelsekunden zum Finale fehlten. Den 13. Platz belegte Sophia Doelp (Jg. 2003, SG WAGO) über 200 m Schmetterling in 2:33,12.

„Ich bin sehr zufrieden. Ich freue mich besonders über die vielen, zum Teil deutlichen Bestleistungen. Das zeigt, dass wir im Training gut gearbeitet haben“, resümiert Trainer Johannes Katzer und fügt hinzu: „Für meinen Geschmack ein paar zu viele 4. Plätze und knapp verpasste Finals, aber da steckt man nicht drin.“

Ebenfalls in Berlin am Start war Sabina Zimova (Jg. 2006, SSF Bonn) vom Modernen Fünfkampf. Sie startete über die Rückenstrecken und belegte Platz 12 über 100 m Rücken in 1:10,10, sowie Platz 19 über 50 m Rücken in 0:33,07.

Volker Krajenski

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